Köln Klimaneutral 2035
Auftrag
Der Rat der Stadt Köln hat mit den Beschlüssen „Verankerung des Ziels der gesamtstädtischen Klimaneutralität in Köln bis 2035“, „Strategie Klimaneutrales Köln“ und „Aktionsplan Klimaschutz“ die Kölner Stadtverwaltung mit der Überprüfung der Zieleinhaltung der Klimaneutralität bis 2035 und der Einrichtung eines Klimaschutz-Monitorings beauftragt.
Das Ziel des Klimaschutz-Monitorings besteht darin, die Fortschritte bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen systematisch zu erfassen, zu bewerten und transparent darzustellen. Es ermöglicht die Überprüfung, ob die festgelegten Ziele erreicht werden, identifiziert Handlungsbedarf und unterstützt die Anpassung von Strategien zur effektiven Reduzierung von Treibhausgas (THG)-Emissionen.
Klimaschutz-Monitoring
Die Einführung des Monitorings erfolgte schrittweise. Zunächst wurden die rund 70 Maßnahmen aus dem „Aktionsplan Klimaschutz“ erfasst, aktualisiert und im Sinne der klimaschutz-monitoring.koeln Plattform aufbereitet. Durch die stetige Aktualisierung der hinterlegten Informationen wird so die Möglichkeit geschaffen, einen Überblick zu dem aktuellen Zwischenstand, den Fortschritten und Zielen der Klimaschutz-Bemühungen der Stadt und ihrer Beteiligungen in Erfahrung zu bringen.
Weiterhin wird die Überführung und Weiterentwicklung der Sammlung von Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen eines Klimaschutzplans vorangetrieben, der sich an den „Instrumenten für kommunale Klimaschutzarbeit“ (IkKa) als wissenschaftliches und interkommunales Fundament stützt.
Treibhausgasbilanz
Ergänzend dazu wird auf der Plattform die aktuelle Energie- und Treibhausgasbilanz für Köln öffentlich zugänglich gemacht und erläutert.
Für die Zielüberwachung der Klimaneutralität bis 2035 ist eine jährliche Energie- und Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) eine wichtige Grundlage, da sie das gesamte Kölner Stadtgebiet betrachtet und so den Blick über den Einflussbereich der Stadtverwaltung sowie über den des Konzerns Stadt Köln hinaus ermöglicht.
Die Bilanzierung wird nach der deutschlandweit anerkannten BISKO (Bilanzierungs-Systematik Kommunal)-Methode erstellt. Dadurch können die Werte mit denen anderer deutscher Städte verglichen werden.
Ausblick
Durch die Überführung des Aktionsplan Klimaschutz in den IkKa-basierten Klimaschutzplan wird ab 2026 eine neue Einordnung von Maßnahmen, deren Priorisierung und Ausweisung von gebündelten THG-Minderungsmöglichkeiten im Kontext von Emissionsszenarien ermöglicht.
Daneben ist die Einbindung weiterer Beteiligungen sowie die Erstellung und Veröffentlichung einer THG-Bilanz der Verwaltung (im Sinne einer Organisationsbilanz) vorgesehen.

